Positive Life Global Empowerment (PLGE) e.V info@plge.eu +49 40 897 25 095

Projekte

Wir wollen in Zeiten der Korruption, Krieg, Terrorismus Perspektiven zeigen, wie wichtig es ist, eigene Ressourcen zu nutzen und global zusammenzuarbeiten, Vorurteile und Hemmschwellen abbauen. Kindern eine Zukunft mit Bildung, Hygiene, Gesundheit und Kreativität ermöglichen und somit Platz für Träume schaffen. Um sie zu realisieren müssen wir den Kindern dieser Welt eine Chance zum Lernen geben und Raum schaffen eigene Ideen zu entwickeln, insbesondere in Afrika.

Projekte im Ausland

  • Geschichte zum Projektort
  • Projektpartner vor Ort
  • Brunnenbau
  • Bildungszentrum
  • Solarenergie
  • Gesundheitsversorgung
  • Geschichte zu Umunnekwu Agbor

Standort

Die Gemeinde Umunnekwu Agbor befindet sich in Isuikwuato, Nigeria (Local Government of Abia North Senetorial District of Abia State in the Federal Republic of Nigeria).

Die autonome Gemeinde Umunnekwu wurde 1979 gegründet.

Die Menschen

Muttersprache der Einwohner ist Igbo. Viele sprechen Englisch als Zweitsprache. Die älteren Bewohner sprechen einen Mix aus einer lokalen Version des englischen und der Umgangssprache.

Population

Die Bevölkerungsanzahl liegt bei über 11.000 Einwohnern. Davon liegt der Anteil Jugendlicher bei 60%.

Beschäftigung

Die Gemeinde besteht überwiegend aus Kleinbauern. Die Landwirtschaft ist saisonal bedingt und von der Menge an Regen abhängig. Während der Nebensaison wird somit belangloser Handel betrieben. Auch nach der Farmarbeit oder an bestimmten Markttagen wie dem “Oriente”. Den größten Ernteertrag bringen Süßkartoffeln, Maniok, Kakaobohnen und Getreide wie Mais, Bohnen etc.

Bildung

Die Regierung der Gemeinde gründete 2007 eine Grund- und Sekundarschule. Dort können 250 Schüler am Unterricht teilnehmen. Es werden Gemeinemitglieder und “Parents Teacher Association” P.T.A. Lehrer beschäftigt, die vom Staat vergütet werden. Die Ausstattung der Schule ist sehr mangelhaft. Sie verfügt über kein Wissenschaftlabor, keine Bibliothek oder Computer.

Gesundheit

Am 19. Dezember 2013 hat der Vorsitzende der Gemeinde den Bau eines Gesundheitszentrums in Auftrag gegeben. 14 Patienten können hier beherbergt werden. Drei Krankenschwestern sind für die Versorgung zuständig. Es soll als Erste Hilfe Einrichtung dienen, da die nächste Gesundheitseinrichtung in ca. 15 km Entfernung liegt.

Projektpartner in Nigeria

Divine Grace Positive Life Empowerment (Digplei) widmet sich der Förderung der Bildung, der Gesundheit, der Infrastruktur, des menschlichen Wohlergehens und der Chancen für Kinder, Erwachsene und Familien in ländlichen Gebieten, vor allem in ländlichen Gebieten unter der Bezeichnung von Isuikwuato. Sie helfen und unterstützen Gemeinden und Einzelpersonen in Not. Sie beteiligen sich besonders dort, wo die Regierung Nigerias versagt hat.

Bedarfsanalysen werden zusammen mit Digplei und den Gemeindemitgliedern durchgeführt. Es erfolgte regelmäßige Rücksprache mit PLGE e.V.

Brunnenbau

Umuunekwu Agbo ist eine Gemeinde im Osten Nigerias, die bis Anfang 2016 keine direkte Wasserzufuhr hatte. Die Gemeinde war abhängig von saisonalen Regenfällen und Wasser, welches während der Saison gespeichert wurde. Die Beschaffung von Trinkwasser, sowie Reinigung der Kleidung, als auch die Körperhygiene fanden an einer Wasserstelle statt und führten somit zu einem hohen Erkrankungsrisiko.

Im Februar 2016 wurde der Bau eines Brunnens möglich gemacht. Somit haben 11.000 Menschen die Möglichkeit auf sauberes Trinkwasser.

Die Lebensbedingungen durch sauberes Trinkwasser und die Infrastruktur im ländlichen Raum sind verbessert. Die Wege zur Wasserversorgung sind kürzer. Mehr Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Krankheiten durch unsauberes Wasser werden reduziert.

Familien der Gemeinde zahlen zwischen 50Cent und 1€ (210Naira) monatlich. Diese Gelder werden für Wartungsarbeiten und Reparaturen. Die Kontrolle erfolgt durch den Brunnenbetreuer, sowie ehrenamtliche Mitarbeiter und das Management durch unseren Kooperationspartner. Die Gemeinde wurde geschult, um bei Problemen in der Versorgung adäquat reagieren zu können.

Bei der Planung des Projektes wurde der Kooperationspartner Digplei, sowie die Gemeinde mit einbezogen. Ideen wurden gesammelt, eine Bedarfs- und Umsetzungsanalyse wurden gemeinsam durchgeführt.

Bildungszentrum

Hintergrund:

Wir haben eine Bedarfsanalyse mit den Jugendlichen durchgeführt. Das Ergebnis einer mangelnden und schlechten Infrastruktur ist, dass viele Menschen auswandern um Arbeit in Großstädten zu finden.

Die meisten Schüler brechen die Schule ohne einen Abschluss ab und migrieren in die Großstädte.

Ziele:

Erhöhung der Anzahl der zur Schule gehenden Mädchen und Jungen, vor allem der Mädchen, die ohne Schulbildung mit den Eltern zur Farm gehen müssen oder Kinderarbeit verrichten um 20% bis zum Abschluss der Projektausführung.

Qualifizierter Schulabschluss durch strukturierte Kurse und abschließendes Zertifikat

Verknüpfung mit der Welt durch die Verbindung mit dem Internet und der Einrichtung einer Bibliothek

Integration in den Arbeitsmarkt durch fachliche Kenntnisse am Computer

Die Möglichkeit der Vernetzung trägt zur Motivation der Bildung bei. Neue und individuelle Ziele können gemeinsam ausgearbeitet werden. Die Vernetzung mit der Welt unterstützt in diesem Prozess. Die Migrationsrate in die umliegenden Großstädte kann minimiert werden. Strukturelle Arbeitsweisen führen zu neuen Bildungsmöglichkeiten.

Bezug des Projektes zu den Sustainable Development Goals (SDG):

Solarprojekt

Um das Bildungszentrum und das Brunnenpumpsystem ressourcenorientiert mit Strom zu versorgen wird die Installation einer Solaranlage durchgeführt.

Die Solarplatten wurden von einer Privatperson aus Hamburg zur Verfügung gestellt, für eine entsprechende Ausstattung mit Kabeln, Wechselrichtern etc. sorgt die Elektrotechnikfirma Huemmer aus Altona. Alle Module werden für die Montage vorbereitet. Ein entsprechender Austausch für die Installation der Anlage erfolgt via Videotelefonie. So können die Ingenieure vor Ort Rückfragen stellen. Weiterlaufender Kontakt bleibt bestehen.

Für den Transport der Solaranlage stehen Fördergelder zur Verfügung.

Gesundheitsprojekt

Hintergrund:

90% der Bevölkerung sind arbeitslos, viele Familien können sich keine medizinische Versorgung leisten.

Das Gebäude welches als Klinik für die Gemeinde dienen soll ist sehr schlecht ausgestattet. Die hygienischen Bedingungen sind unzureichend, ebenso die medizinische Versorgung. Die Einwohner haben ein sehr schlechtes Bewusstsein für Gesundheitsprobleme, daraus resultieren häufig Probleme für die Gemeinde.

Geplante Aktivitäten:

  • Gesundheitserziehung durch Präventionsarbeit
  • Hygiene ausarbeiten (Hände waschen, Zähne putzen etc.)
  • Aufklärung zu den Themen: HIV, Schwangerschaftsverhütung, Genitalverstümmelung
  • Gesunde und ressourcenorientierte Ernährung
  • Malariaprophylaxe mit der Verteilung von Moskitonetzen
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
  • Impfkampagnen in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Pharmaunternehmen
  • Durchführbarkeit:
  • Das Projekt ist auf finanzielle und fachliche Unterstützung angewiesen.